Fotos

Mit diesen Bildern vom ursprünglichen, waldartigen Zustand des Grundstücks können Sie sich einen Eindruck davon verschaffen, welch ein wertvolles Biotop hier vernichtet wurde. Einer der Investoren, Olav Henry Dohrn, schrieb in seinem Kommentar hier auf der Startseite: „Kein Tier und kein Baum wird verdrängt, alles wird ersetzt, oder bekommt auf dem neu gestalteten Grundstück seinen Platz.“ Wie bei einer praktisch vollständigen Rodung „kein Tier und kein Baum verdrängt“ werden soll, bleibt sein Geheimnis. Bei einer maßvollen Bebauung, wie sie in dieser Nachbarschaft üblich und prägend ist, wäre es durchaus möglich gewesen, einige der alten Bäume zu erhalten.

Was auf den Fotos unten zu sehen ist, ist nun leider Vergangenheit. Am 20. Januar 2015 wurde innerhalb eines Tages das gesamte Grundstück gerodet. Bilder der Zerstörung:

So war es einmal:
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3 Gedanken zu “Fotos

  1. Liebe Bürgerinitiative und alle Beteiligten !

    Da nun der Dialog mit der Bauherren GBR und den Behörden im Desaster geendet ist, wir als Bürgerinitiative offensichtlich keine Chance haben unsere Umgebung mit zu gestalten, wir vor vollendete Tatsachen gestellt wurden, Natur wohl nicht schützenswert und egal ist, Gier und Profitinteressen bei der Ausschlachtung des Grundstücks allen Beteiligten ein “Dorn” im Auge ist, zwölf Familien ihr lang ersehntes Doppelhäuschen, drei ihr Einzelhäuschen bekommen werden und geschätzte 30 Autos dort parken bzw. hinzukommen werden, werden Rehe sicher nicht mehr in unserer nahen Umgebung auftauchen. Fledermäuse, Spechte und Käuzchen werden wir vermissen. Bleibt mir und meiner Frau an dieser Stelle nur noch uns offen gestanden genervt und mit Unverständnis zurückzuziehen.

    Recht zu bekommen bedeutet nicht immer Recht zu haben. Recht wäre in diesem Sinne ein Vergleich gewesen und hätte bedeutet eine tragbare Lösung für alle zu finden. Dies ist nicht erfolgt. Nicht von Seiten des Zentrum für Wirtschaftsförderung Bauen und Umwelt Hamburg, nicht von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Abteilung Naturschutz -Artenschutz-, nicht von Seiten der Bauherren. Übrigens wurde vor dreißig Jahren bereits schon einmal beabsichtigt, auf dem Grundstück zu bauen und ein Bauantrag gestellt. Der Umfang der Baumassnahme war nicht so exzessiv. Damals hat es ebenfalls eine Unterschriftensammlung der Nachbarn dagegen gegeben. Der Antrag wurde nicht genehmigt. So ändern sich die Zeiten.

    Abschliessend gestatten Sie mir die Bemerkung, dass es sich in unserem Fall, wie wir finden, eher um einen Treppenwitz handelt. Damit die Absurdität auch visuell klar wird, möchte ich noch den folgendem link empfehlen. Vielleicht hilft es ja noch mal kurz nachzudenken und zu lachen. http://youtu.be/AZSnl7uDM48

    Mit freundlichen Grüßen
    MIt Michael Casper

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